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+41 62 758 16 37
Adresse:
Hauptstrasse 75
6260 Reiden
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Wildtiere - nicht so hilflos wie gedacht

Wissen

Wann Wildtiere HILFE brauchen

Offensichtlich verletzt: Blutet, hinkt, offensichtliche Brüche, verklebte Augen, Madenbefall.

Verwaist: Muttertier wurde tot aufgefunden oder das Tier ruft laut und anhaltend über Stunden, wirkt apathisch.

Gefahrenzone: Tier befindet sich auf der Straße, im Lichtschacht oder ist durch Hunde bedroht.

Eichhörnchen: Junge, die sich Menschen nähern, schwach wirken oder aus dem Kobel gefallen sind (vor allem bei Sturm).

Vögel: Nackte Nestlinge, die aus dem Nestgefallen sind. Aber: Junge Vögel mit Gefieder (Ästlinge), die am Boden sitzen, sind oft normal in der Entwicklung und werden gefüttert. 

Wann Wildtiere KEINE Hilfe brauchen

Rehkitze und Feldhasen – verwaist oder gut versteckt?

Rehkitze und Feldhasen liegen regungslos im Gras. Sie haben keinen Eigengeruch und sind so vor Feinden geschützt. Die Mutter kommt nur zumSäugen.

Es kommt vor, dass Tiermütter im Straßenverkehr ums Leben kommen. Wenn sich ein Tierkind auffällig verhält, umherläuft und laute Rufe ausstößt, oder aber deutlich geschwächt ist, dann ist es ratsam, dies unverzüglich der nächst liegenden Wildtier­auffangstation zu melden. Bei Säugetieren gilt es, menschlichen Kontakt grundsätzlich zu vermeiden und die Tiere nicht mit bloßen Händen zu berühren.

Vögel - Aus dem Nest gefallen oder Fluganfänger?

Erste Flugversuche am Boden ("Ästlinge"). Sie werden weiter von den Eltern versorgt, auch wenn sie nicht fliegen können.

Noch bevor ihr Gefieder komplett ausgebildet ist, starten Jungvögel vieler Arten die ersten Flugversuche und verlassen dafür das Nest. Meist sind die Eltern ganz in der Nähe und kümmern sich wieder um ihren Nachwuchs, sobald sich der Mensch entfernt hat. Findet man jedoch einweitgehend nacktes Jungtier auf dem Boden unter einem Vogelnest,ist es mit großer Wahrscheinlichkeit tatsächlich aus dem Nest gefallen. In diesem Fall sollte man das Vogelkind vorsichtig aufnehmen und zurück ins Nestsetzen, falls dieses eine erreichbare Höhe hat.

Wenn dies nicht möglich ist, sollte man sich an eine Vogel-oder Wildtierauffangstation in der Nähe wenden. Mauersegler sind hierbei eine Ausnahme, denn sie sind in jedem Altersstadium auf Hilfe angewiesen, wenn sie sich auf dem Boden befinden.

Eichhörnchen

Wenn sie fit aussehen und schon Fell haben, aber noch klein sind, kann ein Anstupsen helfen, aber sie sind oft nicht direkt in Not. 

 

Richtig handeln:

  1. Distanz wahren: Nicht anfassen, nicht streicheln, nicht füttern.
  2. Beobachten: Aus der Ferne prüfen, ob die Mutter zurückkehrt.
  3. Hunde anleinen: Während der Brut- und Setzzeit im Frühling (besonders auf Wiesen).
  4. Experten rufen: Bei wirklicher Notlage den lokalen Tierschutzverein, eine Wildtierstation, den Förster oder die Polizei informieren

Jeder menschliche Kontakt bedeutet großen Stress für Wildtiere. Mit ausreichender Distanz zu dem Tier wartet man, bis Hilfe eingetroffen ist. Sokann man sichergehen, dass das Tier versorgt wird.

Anlaufstellen:

Vogelpflegestation Oftringen: 062 798 00 71 / 079 568 95 03
Fledermaus Notfall-Telefon: 041 371 03 51
Eichhörnchenstation: 044 860 15 43 / 079 366 49 92
Wildtierstation: 032 665 38 93

Bei verletzten Tieren durch einen Verkehrsunfall zuerst die Polizei informieren!

Elisabeth-Anna Peiner
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Besuchen Sie uns an der Hauptstrasse 75 in Reiden im Kanton Luzern.

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